Computermacht und Gesellschaft: Freie Reden by Joseph Weizenbaum

By Joseph Weizenbaum

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The 2 quantity set LNCS 4843 and LNCS 4844 constitutes the refereed lawsuits of the eighth Asian convention on computing device imaginative and prescient, ACCV 2007, held in Tokyo, Japan, in November 2007. The forty six revised complete papers, three planary and invited talks, and one hundred thirty revised poster papers of the 2 volumes have been rigorously reviewed and seleceted from 551 submissions.

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Kann der Computer Menschen verstehen, und warum brauchen wir überhaupt Menschen? Ich möchte mit der zweiten Frage beginnen. « Hier stellt sich dann die Frage: Wenn der Computer wirklich alles kann, warum brauchen wir dann überhaupt Künstler? Oder sogar: Warum brauchen wir überhaupt Menschen? Ich habe Kollegen, die schon seit vielen Jahren dabei sind, diese Fragen zu beantworten. Und ihre Antwort lautet: Richtig, wir brauchen keine Menschen. Sie vertreten die Meinung, wir sollten es zu unserem Forschungsziel machen, die Menschen loszuwerden.

Heute reicht diese Ausrede selbstverständlich nicht mehr. Aber die Ansprüche der jetzigen Generation von Computerwissenschaftlern (Informatikern) sind oft ebenso absurd, unbegründet, zügellos und unverantwortlich wie die der ersten Generation. Die Öffentlichkeit, ohnehin immobilisiert und demoralisiert in Sachen Technologie und Naturwissenschaft, hat jetzt die Ansprüche der Computerwelt zu beurteilen und in Kategorien wie Glaubwürdigkeit und Unsinn zu sortieren. Sie ist auf diese Aufgabe ebensowenig vorbereitet wie etwa gläubige Menschen im Mittelalter es waren, die die Aussagen ihrer Theologen bewerten wollten.

Und er lebt nicht nur weiter, er ist auch unsterblich. D. , wenn dieser Computer mal ein bißchen rostet, wenn er nicht mehr gut genug funktioniert, dann kann dieses Wissen, diese Information, einem anderen Computer übergeben werden. In diesem Sinne wäre die menschliche Kultur dann gerettet und wird weiterentwickelt. Meiner Auffassung nach ist der Mensch nicht bloß Information, und daher halte ich die Reduktion des Menschen auf eine Speicherplatte für unmöglich. « gibt es eine Reihe von Nebenfragen.

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